Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Blog Beitrag

Paradoxe Intervention als Methode - Vortrag bei der GPM München

 

Eine Einladung, auf der Suche nach der richtigen Entscheidung ganz bewusst in andere Richtungen zu blicken...

Am 16. Mai durfte ich bei der GPM Regionalgruppe als Referentin zu Gast sein und eine Methode vorstellen, die sich in meiner Praxis als Coach und Moderatorin mehrfach bewährt hat: die paradoxe Intervention. 

Sie eignet sich sowohl für private Anliegen wie z.B. einen Jobwechsel oder die Entscheidung, sich selbständig zu machen. Sie ist im Projektmanagement einsetzbar wie auch bei der Risikobetrachtung von Veränderungsoptionen im Management. Als Methode für die Bearbeitung mit Teams ist sie im Buch "Systemische Werkzeuge für erfolgreiches Projektmanagement" beschrieben.

Entscheidungsprozesse werden von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zahlen, Daten und Fakten spielen eine große Rolle. Im Falle von Unsicherheit oder Volatilität, wie wir sie im Arbeitsleben und gerade in Entscheiderkreisen sehr häufig vorfinden, reichen "ZDF" jedoch nicht aus und es tritt etwas in den Vordergrund, was man landläufig als "Bauchgefühl" bezeichnen könnte. Da das bei Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, führt das in Gruppen häufiger zu Blockaden, langen Diskussionen und aufgeschobenen Entscheidungen. 

Versuche zur Lösung dieser Situation, die in die gleiche Richtung zielen wie das, was man schon etliche Male besprochen oder durchdacht hat, funktionieren  eher wenig. Besser ist es, den systemischen Blick einzusetzen. Dieser richtet sich darauf, wohin der oder die "Entscheider" ihren Fokus gelegt haben und ob es nicht auch andere "Blickrichtungen" geben könnte. Erfahrungsgemäß bieten sich mit der Erweiterung der Perspektiven neue Handlungsmöglichkeiten oder auch andere Bewertungen der Situation, die das Ganze in Bewegung bringen. 

Die paradoxe Intervention ist eine systemische Methode, mit der die Aufmerksamkeit in die entgegengesetzte Richtung gelenkt wird, nämlich: wie schaffen wir es, Risiken entstehen zu lassen und damit das Vorhaben zum Scheitern zu bringen. 

Anhand eines spontan in der Gruppe erfundenen Falles probierten die TeilnehmerInnen aus, wie die Methode funktioniert. Es entspannten sich eifrige Diskussionen. Und danach wurden viele Fragen gestellt, z. B. für welche Fälle die Methode geeignet ist und welche Maßnahmen man denn treffen könnte, wenn die schädlichen Verhaltensweisen identifiziert sind. Die Veranstaltung war vom GPM Team bestens organisiert und rundum gelungen. Sowohl die TeilnehmerInnen als auch die Referentin waren mit Energie dabei und hatten sichtlich Spaß.

 

 

Zurück

Copyright 2019 GehrConsulting - Simone Gehr